Warum Glasfaser?
So wichtig wie ein Strom- und Wasseranschluss.
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Sie erhalten den Glasfaseranschluss in 3 Schritten. 1. Die Anbindung erfolgt durch ein Leerrohr zum ersten warmen Raum im Gebäude (Keller, Garage, Zählerraum). Dabei führt die Infranet AG die Verrohrung auf dem öffentlichen Grundstück bis zum Übergabeschacht an der Grundstücksgrenze am Bürgersteig. Für die Verlegung der Leerrohre vom Übergabeschacht bis zum ersten warmen Raum im Gebäude (Keller, Garage, Zählerraum) ist der Eigentümer zuständig. 2. Die Infranet AG installiert die Hausanschlussbox (BEP) im ersten warmen Raum, terminiert die dedizierte Glasfaser im BEP, führt die entsprechenden Messtests durch und gibt alle errichteten Glasfaseranschlüsse zugleich den Providern zwecks Aktivierung der gewünschten Dienste frei. 3. Der Eigentümer/Endnutzer führt die hausinterne Verkabelung (durch den Hauselektriker bzw. Provider) vom BEP bis in die Wohnung durch, wo die Glasfasersteckdose (OTO) und anschließend der Router des Providers installiert wird. Daraufhin kann er mit der Aktivierung der Internetdienste durch den erwählten Provider fortfahren.
Die Verrohrung auf dem öffentlichen Grundstück bis zum Übergabeschacht an der Grundstücksgrenze am Bürgersteig führt die Infranet AG durch. Das Kabel wird vom Bürgersteig aus unterirdisch Richtung Haus eingezogen. Um die Verlegung der Glasfaserkabel zu ermöglichen, ist es notwendig, dass der Eigentümer die Leerrohre auf dem Privatgrundstück, das bedeutet zwischen dem öffentlichen Grund (Schacht am Bürgersteig) bis zum ersten warmen Punkt im Gebäude (Keller, Garage, Zählerraum), wo die Hausanschlussbox installiert wird, verlegt (falls nicht schon vorhanden). Diese Arbeiten innerhalb der eigenen Grundparzelle gehen zu Lasten des Eigentümers und können in Eigenregie oder von einer von ihm beauftragten Firma oder Fachmann durchgeführt werden.
Im Rahmen eines Lokalaugenscheins, welcher mit der beauftragten Ausführungsfirma vereinbart wird, können alle Endnutzer, welche über die Infranet Webseite ihre Online-Bestellung gemacht haben, die bestmögliche Montageposition der Hausanschlussbox (BEP) mit dem verantwortlichen Techniker bestimmen sowie eventuelle Positionierung der erforderlichen Verteilerschächte (Übergabeschacht) am Bürgersteig für die Anbindung der Gebäude definieren. Von diesem Schacht aus kann jeder am Glasfaseranschluss interessierte Endnutzer ein Leerrohr zu seinem Gebäude verlegen, vorausgesetzt, dass der Glasfaseranschluss mittels Online-Bestellung bei der Infranet AG beantragt wurde.
Bevor der Endnutzer mit der Aktivierung der Internetdienste durch den erwählten Provider fortfahren kann, ist es notwendig, die gebäudeinterne Verbindung vom Hausanschlusskasten (BEP) bis in die Wohnung zu verlegen, wo die Glasfasersteckdose (OTO) installiert wird, falls bereits nicht erfolgt. Für sämtliche gebäudeinterne Verlegung, welche zu Lasten des Endnutzers auszuführen ist, wird ein Glasfaser-Kit benötigt, das beim Hauselektriker kostenpflichtig bezogen werden kann, falls eine alternative Vorgehensweise von Seiten der entsprechenden Gemeinde nicht mitgeteilt wird. Der Endnutzer oder dessen Hauselektriker bzw. eine Baufirma muss diese OTO-Dose am gewünschten Endpunkt (ideal im Wohnbereich) installieren und ein dort angeschlossenes Glasfaserkabel bis zum Übergabepunkt der Gemeinde / Infranet (BEP im Keller, Heiz- oder Zählerraum) verlegen (siehe oben angeführte Abbildung). Danach ist das Spleißen der Fasern, mit einem speziellen Spleißgerät durchzuführen. An diese OTO-Dose, die im Glasfaser-Kit bereits vormontiert ist, wird später der Router vom Provider für den Aufbau der Internetverbindung angeschlossen.
Es ist möglich, den Router des Providers direkt an die Hausanschlussbox (BEP) anzuschließen. In diesem Fall ist es wichtig, dass der Patch vom Router den gleichen Stecker hat wie der im BEP vorhanden ist, es handelt sich dabei in der Regel um einen LC/PC-Stecker, normalerweise wird dieser mitsamt dem Router geliefert. Diese Verbindung kann entweder von einem Hauselektriker oder Provider durchgeführt werden. Normalerweise wird diese Lösung bei kleineren Häusern bevorzugt. Wenn sich der BEP im Keller bzw. Zählerraum befindet und man einen im 1. Stock befindlichen PC an das Internet anbinden möchte, dann benötigt man ein langes Ethernet-Kabel, das vom BEP bis zum PC reicht, auch bei einer kabellosen Lösung (WLAN – WiFi) sollten man vorab mit dem Provider die Reichweite des Routers klären.
Die Glasfaser ermöglich symmetrische Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbps und hat zudem die Vorzüge der ungeteilten Geschwindigkeiten und Stabilität. Die Glasfaser ist komplett immun gegen sämtliche Arten von Umwelteinflüssen, die Kupferkabel beeinträchtigen. Die Glasfaser ist jenes Medium, das die Möglichkeiten eröffnet, die Kupfer oder das gemischte Kupfernetz, nicht ermöglicht.
Nein. Es hängt alles von der Verbindung und der Qualität der gewählten Netztechnologie ab. Je besser die Qualität der Technologie, desto besser ist das Erlebnis, und Glasfaser ist sowohl derzeit als auch in Zukunft das Beste auf dem Markt. In diesem Fall müssen Sie also keine elektronischen Geräte durch neue ersetzen und haben trotzdem eine bessere und angenehmere Erfahrung mit denselben Geräten.
Die Realisierung eines Anschlusses an das Glasfasernetz steht jedem offen, vom Immobilienbesitzer bis zum Mieter, einschließlich Kondominiumbewohner, sofern die betreffenden Adressen mit denen übereinstimmen, die aus technischen Gründen in das Projekt einbezogen wurden.
Dies variiert von Fall zu Fall, weshalb lokale Augenscheine durchgeführt werden. Grundsätzlich ist jedoch eine Leerrohrinfrastruktur erforderlich, um die Glasfaser bis in den ersten geheizten Raum des Gebäudes zu legen, wo auch die BEP-Schachtel (Building Entrance Point) installiert wird. Von dort aus wird ein Vertikalkit im Möglichen und in Anlehnung an vorhandene Steigleitern installiert, um die Fasern vom ersten Eintrittspunkt – Terminierungsbox bis in die Wohnung oder Büroraum zu verlegen.